Artikel vom 03. März 2020

Zehn Jahre nach dem Erdbeben in Chile:

Von einem Land, dessen Menschen nicht zur Ruhe kommen

Text: Jürgen Schübelin

(Concepción/Santiago/Duisburg – 27.02.2020)  Vor zehn Jahren, in den frühen Morgenstunden des 27. Februars 2010, und zwar exakt von 03:34 bis 03:37 Uhr – drei Minuten lang – bebte im Süden Chiles die Erde und das mit extremer Gewalt. Mit einer Magnitude von 8,8 auf der Richterskala war das Erdbeben von Concepción weltweit das fünfschwerste, das seit 1900 jemals registriert wurde. 521 Menschen starben unter den Trümmern einstürzender Gebäude oder in Folge des Tsunamis, der durch das Beben ausgelöst worden war. Entlang der Pazifikküste riss er Hunderte von Häusern mit sich. Viele Menschen, die nicht rechtzeitig gewarnt worden waren, hatten keine Chance, sich in Sicherheit zu bringen. Unter den Opfern befanden sich auch zwei Kinder aus dem Kindernothilfe-Patenschaftsprogramm.

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