Artikel vom Juli 2018

Anse Rouge/Haiti: Gute Nachrichten von der Salinen-Anlage

Vor etwa zwei Jahren wütete Hurrikan „Matthew“ mit Windgeschwindigkeiten bis zu 230 Kilometer pro Stunde an der Südküste Haitis und sorgte für verheerende Zerstörungen. Nahrung, sauberes Wasser und Unterkünfte fehlten, und vor allem der Ernteverlust stellte ein weiteres kritisches Problem dar. Die mit großem Einsatz der Bevölkerung aufgebauten Salinen zur Salzgewinnung wurden von den hohen Wellen überflutet. Die Kindernothilfe und ihr Partner AMURT bauten mithilfe der Familien und Selbsthilfegruppen aus der Region die ganze Anlage wieder auf. Im November wird die erste Salzernte erwartet. Den ganzen Beitrag lesen »

Weltaidskonferenz: Erfolge und Rückschläge im Kampf gegen Aids

„Barrieren durchbrechen – Brücken bauen“ heißt das Motto der 22. Weltaidskonferenz, die heute in Amsterdam startet. Bereits jetzt lässt sich sagen: Es gibt trotz vieler Erfolge große Zukunftssorgen. Den ganzen Beitrag lesen »

Honduras‘ Frauen wehren sich gegen zunehmende Gewalt

Zu Besuch in der Duisburger Kindernothilfe-Geschäftsstelle: vier Aktivistinnen für Frauenrechte aus Honduras

Zu Besuch in der Duisburger Kindernothilfe-Geschäftsstelle: vier Aktivistinnen für Frauenrechte aus Honduras

Frauen und Mädchen sind in Honduras vielfach Opfer von Gewalt, auch und gerade innerhalb der Familien. Der Staat schaut weg und setzt Nichtregierungsorganisationen, die sich für die Betroffenen einsetzen, massiv unter Druck. Vier Frauen- und Menschenrechtsaktivistinnen – darunter zwei von unserem Partner CASM (Comisión de Acción Social Menonita) – haben uns bei einem Besuch in Deutschland ihre Arbeit geschildert. Ihr Bericht macht deutlich, wie wichtig es ist, gemeinsam ein Zeichen gegen die Gewalt zu setzen. Den ganzen Beitrag lesen »

Interview mit der Kindernothilfe-Trainerin für Kindesschutz in Afrika

Sinafikish Legesse Tsegaye, Kindesschutz-Trainerin aus Äthiopien

Sinafikish Legesse Tsegaye, Kindesschutz-Trainerin aus Äthiopien

Sophie Rutter von der Kindernothilfe sprach mit Sinafikish Legesse Tsegaye, Kindernothilfe-Trainerin für Kindesschutz in Afrika, die zu Gesprächen in die Kindernothilfe-Geschäftsstelle gekommen war. Den ganzen Beitrag lesen »

Guatemala: 4 Wochen nach dem Vulkanausbruch

Guatemala, Ausbruch des Volcán de Fuego 1974

Wegen seiner steil abfallenden Hänge gilt der Volcán de Fuego als besonders gefährlich.

Es war eine Katastrophe mit Ansage: Der Volcán de Fuego, der „Feuervulkan“ (3.763 Meter ü.d.M.), 35 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt, war bereits über mehrere Monate hinweg aktiv, ehe es am 3. Juni zu einer 16-stündigen Eruption kam. Die Folgen für die Menschen in den umliegenden Dörfern: Tod und großflächige Zerstörungen! Alba de Arzú, Leiterin des Büros der Kindernothilfe in Guatemala, und ihr Kollege Otto Arenales, der KNH-Programm- und Projektberater für das mittelamerikanische Land, schildern im Interview die unverändert angespannte Lage im Katastrophengebiet bei Escuintla, Sacatepéquez und Chimaltenango. Den ganzen Beitrag lesen »