Artikel vom 23. Juli 2010

Kindernothilfe-Partner senkt HIV-Mutter-Kind-Übertragung auf 2,1%

Kindernothilfe-Aids-Experte Frank Mischo, hier im Bild mit Dr. Glory Alexander vom Kindernothilfe-Partner ASHA-Foundation, berichtet von der Weltaidskonferenz in Wien:

In der Child Networking Zone im Global Village besuchten 40 Interessierte die Verantstaltung zur Mutter-Kind-Übertragung. Dr. Glory Alexander vom Kindernothilfepartner ASHA-Foundation und Jorge Bejarano Villeda,  Direktor von Care in Ecuador, berichteten über die Fortschritte, aber auch die Schwierigkeiten für eine flächendeckende HIV-Präventionsmöglichkeit für Babys und ihre Eltern. Weltweit haben gerade einmal 45% die Möglichkeit, die Übertragung des HI-Virus zu verhindern.

In Indien werden 5,5 Millionen der 27 Millionen schwangeren Frauen getestet. Das sind zur Zeit noch 20%.  Die zentrale Forderung an die indische Regierung lautet deshalb, mehr Mittel für die Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung zu Verfügung zu stellen. Bei den 72.000 von der ASHA Stiftung getesteten und bei Bedarf behandelten Frauen konnte die HIV-Übertragung auf ihre Babys von mehr als 30% auf 2,1% reduziert werden.