Artikel der Kategorie ‘wir’

„Die Kindernothilfe ist an der Seite des haitianischen Volkes“

Kindernothilfe-Referatsleiter Jürgen Schübelin bei den „Kleinen Schwestern“, deren von der Kindernothilfe geförderte Schule in Carrefour völlig zerstört wurde.
130 Schüler und einige Schwestern konnten nur noch tot geborgen werden. (Quelle: Kindernothilfe)

Unsere Kollegin Julia-Dradzil-Eder von der Kindernothilfe Österreich sprach mit Pierre Hugue Augustin, dem Leiter des Kindernothilfe-Büros in der Hauptstadt Port-au-Prince, über die Jahre nach dem verheerenden Erdbeben am 12. Januar 2010.

Den ganzen Beitrag lesen »

„Schule global“: Südafrikanische Jugendliche im Alstergymnasium in Henstedt/Ulzburg

Text und Fotos: Lilian Benecker

Der schwarze Van mit verspiegelten Scheiben macht den Eindruck, eine halbe Schulklasse könnte in ihm Platz finden. Letztendlich sind es fünf südafrikanische Jugendliche aus Durban, die Youth for Christ (YFC) Mitarbeiterin Sane und drei Mitarbeiter der Kindernothilfe, die sich auf den Weg nach Schleswig-Holstein machen, um dort die Kindernothilfe AG des Alstergymnasiums in Henstedt-Ulzburg zu treffen.

Den ganzen Beitrag lesen »

Venezuela – Eine Katastrophe in Zeitlupe

Kindernothilfe-Engagement mit dem Fokus auf die Kinderrechte

Text: Jürgen Schübelin

Menschen in Venezuela durchwühlen den Müll nach Essbarem. (Quelle: Jamez42 [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)])

Slow-motion catastrophe – Katastrophe in Zeitlupe – nennt die britische Zeitung The Guardian das Versinken Venezuelas in Armut, Korruption und Gewalt. Nie zuvor in der lateinamerikanischen Geschichte hat es einen in dieser Dimension vergleichbaren Absturzprozess gegeben. Neun von zehn Menschen in dem Karibikanrainerstaat verfügen als Folge der Hyperinflation, die 2019 nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) erneut über 200.000 Prozent erreichte, nicht mehr über genügend Einkommen, um die tägliche Ernährung sicher zu stellen.

Den ganzen Beitrag lesen »

Jungunternehmer in Lima: erste Erfolge

Mein Name ist Ilse Kreiner, ich melde mich aus dem Projekt “Aynimundo” in Lima/Peru.

Im Dezember 2018 habe ich von einem von Aynimundo angebotenen Kurs für Jungunternehmer erzählt. Einige der damals 17 Teilnehmer haben ihre unternehmerischen Pläne aus privaten Gründen auf Eis gelegt oder ihren Lebensmittelpunkt verlegt.

Den ganzen Beitrag lesen »

Chile und die Rechte der Kinder: Eine offene Wunde

Interview mit David Ordenes, Direktor der Nichtregierungsorganisation La Caleta

David Ordenes und Jürgen Schübelin (Quelle: Lorenz Töpperwien)

Wenn es das schmale Land an der lateinamerikanischen Pazifikküste in unseren Breiten in die Medien schafft, geht es meist entweder um Fußball, im besten Fall um sehr guten Wein oder um Abenteuertourismus und im schlechtesten um die scheinbar endlose Serie von sexuellen Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche – mit Kindern und Jugendlichen aus Opfer. David Ordenes, 69, Direktor der Nichtregierungsorganisation La Caleta, Sozialpädagoge, Lehrer und einer der renommiertesten chilenischen Kinderrechtsspezialisten, besuchte im Sommer verschiedene Partnerorganisationen in Europa. Anderthalb Tage lang machte er auch bei der Kindernothilfe Station. Im Gespräch ringt er um einen differenzierten Blick auf das Chile unter der Hochganzpolitur und Patina.

Den ganzen Beitrag lesen »

Jubiläumsveranstaltung mit Dr. Auma Obama

Es war ein starker Abend, und er erzählte von starken Müttern und starken Kindern.

Mehr als 400 Gäste waren unserer Einladung in den Landschaftspark Nord gefolgt. In Duisburg, wo vor genau 60 Jahren der Grundstein für die Kindernothilfe gelegt worden ist, wollten wir aufmerksam machen auf das, was unsere Arbeit weltweit bewirkt. Vor allem die 35.000 Selbsthilfegruppen standen im Mittelpunkt der Feier. Sie stärken gezielt Mütter, damit sie sich und ihre Kinder eigenständig aus größter Armut befreien können.

Den ganzen Beitrag lesen »

Ehrenamtliche werden digital

Wir haben eine brandneue digitale Engagement-Plattform. Was ist das? Was steckt dahinter? Wozu ist sowas gut? Diese Fragen beantworten wir derzeit auf verschiedenen Regionaltreffen, die wir unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern in regelmäßigen Abständen anbieten. In Köln durften wir den Teilnehmern dabei über die Schulter schauen.

Den ganzen Beitrag lesen »

Indien: Vom Patenkind zum Stiftungsgründer

Mit 11 Jahren bezieht Lamech Gunasekaran ein Zimmer in einem Schülerwohnheim der Kindernothilfe in Arupukottai im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Knapp 25 Jahre später gründet er den Calvary Chapel Trust und gibt seitdem Aidswaisen und mit HIV infizierten Kindern Heimat und Zukunft. Bei einem Besuch in unserer Geschäftsstelle in Duisburg berichtet er mit viel Herzblut über seine Arbeit.

Den ganzen Beitrag lesen »

Die Motoren des Wandels – ein Bericht aus Thailand

Woran denken Sie, wenn Sie diesen Titel lesen? Möglicherweise an digitale Innovation, technischen Fortschritt, oder – da wir uns im Feld der Entwicklungszusammenarbeit bewegen – an die Unterstützung von Bedürftigen durch Mikrofinanzkredite? Wenn Sie sich zur Überschrift passende Personen vorstellen – sind diese dann männlich? All diese Vermutungen, die ich hier voranstelle, basieren auf vielen Begegnungen und Gesprächen, die ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Manager für Bildung und Öffentlichkeitsarbeit der Kindernothilfe geführt habe. Und sicherlich sind auch Kredite oder die Nutzung neuer digitaler Möglichkeiten wichtige Faktoren, die dazu beitragen, eine nachhaltig erfolgreiche Entwicklung zu gestalten. In meiner Geschichte möchte ich Ihnen aber erzählen, wer für mich die wahren Motoren des Wandels sind: Es sind Frauen. Frauen, die ich als Kolleginnen, als Ehrenamtliche und vor allem in unseren Projekten vor Ort kennengelernt habe. Den ganzen Beitrag lesen »

Tausende auf der Flucht aus Mittelamerika – Kindernothilfe besorgt: Kinder und Jugendliche ohne Schutz auf dem Weg in die USA

Ein Junge sitzt in einem Bus am Fenster. (Quelle: Bastian Strauch)

Honduras schickt Busse, um die Flüchtlinge zurückzuholen.

Seit Tagen berichten die Medien über Tausende von Flüchtlingen, die Richtung US-Grenze durch Mexiko ziehen. Nach UN-Angaben sollen es mittlerweile 7.000 Menschen sein. Sie fliehen vor Armut, Gewalt und Perspektivlosigkeit aus ihren Heimatländern Honduras, El Salvador und Guatemala. Die Kindernothilfe-Partner in Honduras und Guatemala sind besorgt.

Text: Lukas Leßmann, Kindernothilfe Honduras und PAMI (Kindernothilfe-Partner aus Guatemala)

Den ganzen Beitrag lesen »