Artikel der Kategorie ‘wir’

Ein Tag bei Aynimundo

Die kleine Künstlerin ist stolz auf ihr Werk, das sie im Projekt Aynimundo gemalt hat

Text und Fotos: Ilse Kreiner, zurzeit in Lima/Peru im Projekt Aynimundo

Morgens um 8 Uhr

Die Sonne müht sich durch Wolken und Dunst. Man ahnt, es wird wieder ein schwül-heißer Sommertag in Lima/Perú. Hoffentlich gibt es Wasser aus der Wasserleitung …

Im Projekt Aynimundo beginnt der Arbeitstag. Die ersten Kinder mit Behinderung kommen zur Therapie, einige Mitarbeiter sind bereits auf dem Weg in die verschiedenen Schulen, wo Ferienaktivitäten angeboten werden, und die für die Start-ups Zuständigen bereiten ihre Beratungsgespräche vor.

Zur letzten Gruppe gehöre auch ich. Mein Name ist Ilse Kreiner, ich arbeite nun schon das zweite Mal im Rahmen des Kindernothilfe-Freiwilligenprogramms im Projekt Aynimundo mit und werde als vollwertiges Mitglied des Teams behandelt – ein sehr schönes Gefühl.

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Kinder schützen – weltweit und in Deutschland

Text: Niklas Alof, Foto: Marvin Renner

Kinder und Jugendliche zu schützen, ist eine der Kernaufgaben und Hauptmotivationen für das Wirken der Kindernothilfe weltweit. Kinder und Jugendliche haben das Recht auf Schutz vor schwerwiegenden Verstößen, die ihre Entwicklung nachhaltig beeinflussen. Dazu gehören Gewalt, Missbrauch, Vernachlässigung sowie wirtschaftliche und sexuelle Ausbeutung. Diese Schutzrechte bilden neben den Förder- und Beteiligungsrechten die erste von drei gleichberechtigten Säulen der UN-Kinderrechtskonvention. Dennoch sind die Opferzahlen horrend, das Thema ist aktueller denn je.

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„Die Kindernothilfe ist an der Seite des haitianischen Volkes“

Kindernothilfe-Referatsleiter Jürgen Schübelin bei den „Kleinen Schwestern“, deren von der Kindernothilfe geförderte Schule in Carrefour völlig zerstört wurde.
(Quelle: Kindernothilfe)

Unsere Kollegin Julia-Dradzil-Eder von der Kindernothilfe Österreich sprach mit Pierre Hugue Augustin, dem Leiter des Kindernothilfe-Büros in der Hauptstadt Port-au-Prince, über die Jahre nach dem verheerenden Erdbeben am 12. Januar 2010.

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„Schule global“: Südafrikanische Jugendliche im Alstergymnasium in Henstedt/Ulzburg

Text und Fotos: Lilian Benecker

Der schwarze Van mit verspiegelten Scheiben macht den Eindruck, eine halbe Schulklasse könnte in ihm Platz finden. Letztendlich sind es fünf südafrikanische Jugendliche aus Durban, die Youth for Christ (YFC) Mitarbeiterin Sane und drei Mitarbeiter der Kindernothilfe, die sich auf den Weg nach Schleswig-Holstein machen, um dort die Kindernothilfe AG des Alstergymnasiums in Henstedt-Ulzburg zu treffen.

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Venezuela – eine Katastrophe in Zeitlupe

Kindernothilfe-Engagement mit dem Fokus auf die Kinderrechte

Text: Jürgen Schübelin

Menschen in Venezuela durchwühlen den Müll nach Essbarem. (Quelle: Jamez42 [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)])

Slow-motion catastrophe – Katastrophe in Zeitlupe – nennt die britische Zeitung The Guardian das Versinken Venezuelas in Armut, Korruption und Gewalt. Nie zuvor in der lateinamerikanischen Geschichte hat es einen in dieser Dimension vergleichbaren Absturzprozess gegeben. Neun von zehn Menschen in dem Karibikanrainerstaat verfügen als Folge der Hyperinflation, die 2019 nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) erneut über 200.000 Prozent erreichte, nicht mehr über genügend Einkommen, um die tägliche Ernährung sicher zu stellen.

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Jungunternehmer in Lima: erste Erfolge

Mein Name ist Ilse Kreiner, ich melde mich aus dem Projekt “Aynimundo” in Lima/Peru.

Im Dezember 2018 habe ich von einem von Aynimundo angebotenen Kurs für Jungunternehmer erzählt. Einige der damals 17 Teilnehmer haben ihre unternehmerischen Pläne aus privaten Gründen auf Eis gelegt oder ihren Lebensmittelpunkt verlegt.

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Chile und die Rechte der Kinder: Eine offene Wunde

Interview mit David Ordenes, Direktor der Nichtregierungsorganisation La Caleta

David Ordenes und Jürgen Schübelin (Quelle: Lorenz Töpperwien)

Wenn es das schmale Land an der lateinamerikanischen Pazifikküste in unseren Breiten in die Medien schafft, geht es meist entweder um Fußball, im besten Fall um sehr guten Wein oder um Abenteuertourismus und im schlechtesten um die scheinbar endlose Serie von sexuellen Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche – mit Kindern und Jugendlichen aus Opfer. David Ordenes, 69, Direktor der Nichtregierungsorganisation La Caleta, Sozialpädagoge, Lehrer und einer der renommiertesten chilenischen Kinderrechtsspezialisten, besuchte im Sommer verschiedene Partnerorganisationen in Europa. Anderthalb Tage lang machte er auch bei der Kindernothilfe Station. Im Gespräch ringt er um einen differenzierten Blick auf das Chile unter der Hochganzpolitur und Patina.

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Jubiläumsveranstaltung mit Dr. Auma Obama

Es war ein starker Abend, und er erzählte von starken Müttern und starken Kindern.

Mehr als 400 Gäste waren unserer Einladung in den Landschaftspark Nord gefolgt. In Duisburg, wo vor genau 60 Jahren der Grundstein für die Kindernothilfe gelegt worden ist, wollten wir aufmerksam machen auf das, was unsere Arbeit weltweit bewirkt. Vor allem die 35.000 Selbsthilfegruppen standen im Mittelpunkt der Feier. Sie stärken gezielt Mütter, damit sie sich und ihre Kinder eigenständig aus größter Armut befreien können.

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Ehrenamtliche werden digital

Wir haben eine brandneue digitale Engagement-Plattform. Was ist das? Was steckt dahinter? Wozu ist sowas gut? Diese Fragen beantworten wir derzeit auf verschiedenen Regionaltreffen, die wir unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern in regelmäßigen Abständen anbieten. In Köln durften wir den Teilnehmern dabei über die Schulter schauen.

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Indien: Vom Patenkind zum Stiftungsgründer

Mit 11 Jahren bezieht Lamech Gunasekaran ein Zimmer in einem Schülerwohnheim der Kindernothilfe in Arupukottai im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Knapp 25 Jahre später gründet er den Calvary Chapel Trust und gibt seitdem Aidswaisen und mit HIV infizierten Kindern Heimat und Zukunft. Bei einem Besuch in unserer Geschäftsstelle in Duisburg berichtet er mit viel Herzblut über seine Arbeit.

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