Besuch beim Patenkind: „Manches kann man nicht für sich behalten…“

Ruth Hott und ihr Mann erfüllten sich im Oktober 2009 einen langgehegten Wunsch und machten eine Indienreise. Dabei besuchten die Butzbacher auch das ehemalige Patenkind ihrer Kirchengemeinde in Chennai.

Subramani_1„Während der hessischen Herbstferien konnten wir uns den langgehegten Wunsch erfüllen und nach Indien reisen. Schon lange galt mein Interessse einer solchen Reise – mit dem Ziel, unser langjähriges Patenkind Andy Subramani in Chennai (ehemals Madras) zu treffen. Der Beginn der Patenschaft liegt Jahrzehnte zurück, der intensive Briefkontakt blieb bestehen. Darin haben wir vieles miteinander geteilt, haben auf diese Weise am Leben der anderen Familie teilgenommen und uns gegenseitig als Teil der jeweils anderen Familie gefühlt.

Der Beginn der gemeinsamen Geschichte
Subramani hatte das Glück, 1966 als eines von vier Kindern einer Witwe in Yelagiri Hills durch die Kindernothilfe in das Kinderheim in Tirupattur aufgenommen zu werden. Er war ein guter und stets sehr dankbarer Schüler, konnte nach der Schule ein Studium in „engineering“absolvieren und fand einen Arbeitsplatz bei der Bahn in Madras, wo er bis heute (jetzt 50-jährig) arbeitet. Die Patenschaft für ihn wurde getragen von der Evangelischen Kirchengemeinde Ober-Widdersheim bei Nidda in Oberhessen, den Briefkontakt zu ihm übernahm ich als ganz junge Pfarrfrau, nicht ahnend, dass es ein Kontakt werden würde, der mich durchs Leben begleiten sollte und der auch mir viel geben würde.

Manchmal kam von Subramani die Frage, ob es wohl in unserem Leben einst den Tag geben würde, an dem wir uns sehen würden. Und dann war es im Oktober soweit. Mein Mann und ich reisten mit einer Freundesgruppe nach Südindien. Unsere erste Station war Chennai mit dem Ziel, „unsere Subramanis“ zu treffen, einen Tag gemeinsam zu verbringen.

Subramani_2„The golden day of my life“
Wir trafen unser ehemaliges Patenkind A. Subramani mit seiner Frau Vasanthi und den drei erwachsenen Kindern. Nach einer emotionalen und bewegenden Begrüßungszeremonie, bei denen sie uns ehrerbietend Sandelholzketten und Tücher umhängten, waren wir schnell im Gespräch. Wie wohltuend und langersehnt war dieser Tag! Wie großartig war es zu sehen, welche Früchte die einstige Patenschaft trägt. Subramani selbst bezeichnete den Tag als „the golden day of my life.“

Aus dem Kind aus den Bergen von Yellagiri Hills ist ein verantwortungsvoller, dankbarer und ehrbarer Mann geworden, der verantwortungsbewusst und erfolgreich im Beruf steht, der zusammen mit seiner Frau drei wunderbare Kinder hat, die im Studium bzw. die Tochter als jüngste der drei im College sind und alle drei sehr erfolgreich lernen. Sie studieren Informatik, Ingenieurwesen und Bio-Technologie. Einer der Söhne war aus seinem Studienort Coimbatore acht Stunden mit der Bahn angereist um uns zu treffen.

Die Patenschaft hat Spuren hinterlassen
Der gemeinsame Tag mit unserer „Patenfamilie“ hat nicht nur uns, sondern die ganze Reisegruppe sehr berührt. Welche große Befriedigung und Freude ist es zu sehen, welche Spuren die einstige Patenschaft hinterlassen hat und wie durch sie Weichen für die ganze Familie gestellt wurden. Welch große Dankbarkeit sprach aus ihnen allen, die uns geradezu beschämt hat. An diese Begegnung schloss sich für uns und unsere Gruppe eine wunderbare Rundreise durch Südindien an – aber das Treffen mit der Patenfamilie blieb für uns persönlich der Höhepunkt der Reise.

Haben Sie vielleicht auch ihr Patenkind besucht? Mailen Sie uns Ihre Eindrücke – gerne auch mit Fotos: pressestelle@knh.info

Sie interessieren sich auch für eine Patenschaft? Unser Spenderservice hilft Ihnen gerne weiter: 0203.7789-111

4 Kommentare zu Besuch beim Patenkind: „Manches kann man nicht für sich behalten…“

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