Nepal Stories I: Gemeinsame Hilfe trägt Früchte

Gute Stimmung herrschte unter den Schülern während der Pflanzaktion

Grüner wird’s nicht? Doch! Mehr als ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben in der Region Sindhupalchok können sich die Schülerinnen und Schüler der Shanti-Udaya-Schule wieder um schöne Dinge wie den Schulgarten kümmern. Ab heute berichten wir hier im Blog in loser Folge darüber, wie die Menschen in Nepal dank unserer Unterstützung wieder Mut und Fuß fassen.

Es geht voran in Nepal:  Am 13. Juni, rechtzeitig vor Beginn der Mosunsaison, pflanzen die Schulkinder in Sindhupalchok 300 Setzlinge verschiedener regionaler Baumarten, darunter Pflaumen- und Birnbäume, Pinien und Himalaya-Zypressen. Das Team unseres Projektpartners AMURT, das sich seit der Naturkatastrophe um die Schule kümmert, stellte das frische Grün bereit. Neben den Schülern haben es sich auch die Lehrer und Partner nicht nehmen lassen, bei der Pflanzaktion Hand anzulegen.

Erwartungsvoll gehen die Schülerinnen an die Arbeit

Erwartungsvoll gehen die Schülerinnen an die Arbeit

„Der vom Erdbeben dezimierte Baumbestand rund um die Schule wird nicht nur aus Umweltschutzgründen aufgeforstet“, sagt Schulleiter Amir Lal Shrestha. „Wir pflanzen auch Obstbäume,  damit bessern wir das Schuleinkommen auf“. Der Achtklässler Ganesh Shrestha, der gerade einen Pflaumenbaum gepflanzt hat, findet noch etwas anderes wichtig: „Der Blick ins Grüne macht das Lernen leichter“. Die Kinder freuen sich schon auf den Monsun – eine Zeit, in der man den Bäumen fast beim Wachsen zusehen kann.

Erst mal ein Loch buddeln: Mit der Spitzhacke bereiten die Schüler den Boden vor

Erst mal ein Loch buddeln: Mit der Spitzhacke bereiten die Schüler den Boden vor

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