Äthiopien: Ankunft im Jahr 2007

Kindernothilfe-Direktorin Katrin Weidemann bei einer Frauen-Selbsthilfegruppe in Äthiopien. (Quelle: Karl Pfahler)

Kindernothilfe-Direktorin Katrin Weidemann bei einer Frauen-Selbsthilfegruppe in Äthiopien. (Quelle: Karl Pfahler)

Katrin Weidemann, seit Juli Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe, ist zu ihrem ersten Projektbesuch in Äthiopien angekommen und berichtet hier im Blog von ihren Eindrücken und Erlebnissen.

Montag, 24. November 2014

Nach mehr als vier Monaten an der Spitze der Kindernothilfe der erste Projektbesuch. Es geht in ein Kernland unserer Arbeit: nach Äthiopien. Mit im Reisegepäck habe ich die Erfahrung von fünf Jahren Leben und Arbeiten in Tansania.  Jetzt bin ich gespannt auf dieses für mich neue Land Afrikas. Zusammen mit Karl Pfahler, dem für Afrika zuständigen Referatsleiter, verlasse ich Duisburg im Morgengrauen.

Ankunft am Flughafen Addis Abeba kurz vor 22 Uhr Ortszeit. Nein, nach lokaler Zeit ist es die vierte Stunde Nacht. Der Tag beginnt hier  bei Sonnenaufgang um 6 Uhr morgens und zählt 12 Stunden Tag und dann 12 Stunden Nacht. Ich zähle ab jetzt also anders. Auch die Jahre. Man schreibt hier das Jahr 2007. So rechnet es der in Äthiopien verwendete Julianische Kalender.  Beim ersten Schritt aus dem Flugzeug spielt das keine Rolle. Es riecht nach Holzfeuer, ein warmer Wind umschmeichelt uns, zeitlos vertraut. Wie schön, hier zu sein.

 

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