Cancún: Klimadorf für Jung und Alt

(03.12.2010) Obwohl mehrere internationale Kinderhilfsorganisationen ihr Engagement auf dem Messegelände der Klimakonferenz präsentieren, haben nur sehr wenige Jugendliche den Weg nach Cancun gefunden. Wie die vergangenen Tage verdeutlichten, sind es jedoch genau diese jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ein hohes Maß an Aufmerksamkeit unter den anwesenden Medienvertretern erzeugen.

Demgegenüber befindet sich am Rande der Innenstadt Cancuns das so genannte „Klimadorf“, wo Jung und Alt mehr über die Entstehung der Erde, den Klimawandel und mögliche Schutzmaßnahmen erfahren können. So erkunden täglich zahlreiche Kinder und Erwachsene mit großer Begeisterung den Erlebnisparcours des Klimadorfes.

Während ihres Besuchs erhalten sie beispielsweise einen Einblick in die Bedeutung der Mülltrennung. Spielerisch lernen sie, wie jedes Kind und jeder Erwachsene seinen Wasserverbrauch reduzieren kann.

Wie der Besuch des Klimadorfes zeigte, wird das unterhaltsame und zugleich lehrreiche Angebot äußerst positiv von der lokalen Bevölkerung angenommen. Problematisch für die internationalen Konferenzbesucher ist jedoch die Tatsache, dass alle Informationen lediglich in spanischer Sprache verfügbar sind.

Sathish Samuel fasst seine Eindrücke folgendermaßen zusammen: „We had the opportunity of visiting the Climate Village which is really an interesting place. Many children from local communities visited. The exhibits were educative to the children as well as adults on climate change issues. The problem was everything was in Spanish and hence the non-Spanish speaking people were finding it difficult to understand.“

Stefan Ernst und Satish Samuel,
Kindernothilfe

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