Artikel mit dem Schlagwort Jugendarbeit

Philippinen/Indonesien: Melinda, Marester und Andik

Unsere Korrespondentin Jenifer Girke war 2017 für uns in Indonesien und auf den Philippinen und hat viele interessante und starke Persönlichkeiten kennengelernt. Vor Ort hat sie wertvolle Eindrücke gewonnen und erfahren, wie unsere lokalen Partner die Lebenssituation der Menschen verbessern konnten. Die bewegenden Lebensgeschichten von Melinda, Marester von den Philippinen und Andik aus Indonesien haben wir in den vergangenen Wochen auf unseren Social Media-Kanälen vorgestellt. Hier sind alle drei Geschichten im Überblick.

Melinda: Der Traum vom eigenen Geschäft 

Melinda lebt in Guiuan/Eastern Samar auf den Philippinen, einer Provinz geprägt von Armut und regelmäßig wütenden Naturkatastrophen. Zuhause sorgt sie für ihren Mann und ihre zwei erwachsenen Söhne. Alle drei Männer sind arbeitslos und sie ist somit die Einzige, die den Lebensunterhalt bestreitet. Jede Woche trifft sich die 45-Jährige mit anderen Frauen zu einer von unserer Partnerorganisation Sikat Ngo initiierten Selbsthilfegruppe. Hier entstehen Ideen, wie die Frauen Geld verdienen und die Grundversorgung ihrer Kinder sicherstellen können. Ein grundlegendes Mittel der Selbsthilfegruppen (SHG) ist der Aufbau eines eigenen Fonds. So zahlen die Mitglieder einen kleinen Beitrag (z.B. 10 Peso = 17 Cent) in eine Kasse ein.  Aus dieser können sie sich dann einen Kredit auszahlen lassen, wenn beispielsweise Schulmaterialien oder Medikamente finanziert werden müssen. Damit sie wöchentlich Geld einzahlen kann, verkauft Melinda selbstgebackene Kokosnuss-Pfannkuchen. Langfristig hat sie allerdings etwas viel Größeres vor: „Ich spare, um Kapital für einen eigenen kleinen Laden zu sammeln.“ So möchte sie Schritt für Schritt den Weg in eine sichere Zukunft gehen. Denn die Familienmutter hat sich dazu entschlossen, für sich und ihre Männer zu kämpfen.

Marester: Durch die Selbsthilfegruppe gestärkt

Während des Treffens ihrer Selbsthilfegruppe erzählt Marester, wie gut ihr die Gemeinschaft tut. Hilfe aus der Gruppe anzunehmen, fällt den Frauen leichter, als sich von Außenstehenden oder einer Bank abhängig zu machen. Durch den gruppeneigenen Sozialfond hat jedes Mitglied die Möglichkeit, Geld zu leihen. Maresters Freundin konnte zum Beispiel zur Geburt ihres Kindes ins Krankenhaus gehen und so ihr Baby retten. Doch für die Frauen geht es nicht nur um finanzielle Hilfe: „Wir reden zuerst über unsere Probleme, dann diskutieren wir, wie viel Geld wir brauchen. Wir hören einander zu, trösten uns und bauen Beziehungen auf. Dadurch ist der Druck nicht so groß wie bei einer Bank, der es nur ums Geschäft geht. Und unsere Zinsen sind viel niedriger.“

Nach der Sitzung verrät mir die 34-Jährige außerdem, wie sehr die Selbsthilfegruppe ihr Leben verändert hat: „Ich bin ein ganz anderer Mensch geworden. Früher dachte ich, meine einzige Aufgabe im Leben bestünde darin, zu Hause zu sein, meinem Mann zu gehorchen, Kinder zu kriegen und zu kochen. Doch in der Gruppe habe ich gelernt, welche Rechte ich als Frau und Mutter habe. Ich habe angefangen soziale Kontakte zu knüpfen, mich zu öffnen und nicht immer zu allem ‚Ja‘ zu sagen.“ Ihr Mann hat diese Veränderung natürlich wahrgenommen und wollte ihr zunächst verbieten weiterhin zu den Treffen zu gehen. Doch er sah auch, dass das Finanzsystem der Frauen Früchte trägt und so seiner Familie hilft. Wenn das Wetter zu stürmisch zum Fischen ist, er mit leerem Fangnetz nach Hause kommt und weder etwas zum Verkaufen noch etwas zu Essen für die vierköpfige Familie hat, leiht sich seine Frau aus dem SHG-Fond Geld – früher mussten sie in solchen Zeiten hungern. Ihr plötzliches Selbstbewusstsein beeindruckte ihren Mann und auch er fing bald an, neben der Arbeit den Kontakt zu anderen zu suchen, anstatt sich nach Feierabend zu Hause zu verkriechen. „Er machte es mir nach, weil er sah, dass es mir besser ging. Heute sind wir beide viel entspannter und ich bin eine glücklichere Mutter und Ehepartnerin. Vor allem aber bin ich eine selbstständige, starke Frau. Und genau das sollen meine Töchter von mir lernen.“

Andik: Früher lebte er für Drogen, heute lebt er für die Kinder

Als Andik ein Teenager war, begannen seine Freunde Drogen zu nehmen. Wer nicht mitmachte galt als Feigling und wurde ausgelacht. Andik wollte dazugehören und probierte es aus: „Es fing harmlos an mit Kleber und Zigaretten, aber dann machte ich immer weiter – mit Pillen, Crystal Meth und schließlich Heroin.“ Andik führte ein Doppelleben: Er ging zur Schule, machte seinen Abschluss, fing an zu studieren und lebte bei seinen Eltern. Niemand merkte, dass er längst von den Drogen abhängig war. Während des Studiums fing er an zu dealen und die Kontrolle über sein Leben zu verlieren. Er brach daraufhin sein Studium ab und verlor sich in seinen Exzessen: „Irgendwann lag ich auf der Straße und dachte: Ok, das war es jetzt, ich werde hier sterben mit meiner Flasche und einer Nadel im Arm.“ Bis sein Freund Roni ihm von einem Training erzählte, das ihn unterstützen würde, sein Drogenproblem in den Griff zu bekommen. Jeder, der teilnimmt, werde bezahlt. „Ich war natürlich sofort dabei. Das Training interessierte mich nicht, aber ich brauchte Geld für meine Drogen.“ Nach dem ersten Training folgten weitere  und Andik wurde eingeladen, in Schulen über den Missbrauch von Drogen zu reden: „Die Wahrheit aber sah so aus: Ich erzählte den Kindern wie schlecht Drogen sind und fünf Minuten später setzte ich mir selbst den nächsten Schuss.“ Ein amerikanischer Unicef-Mitarbeiter, David, bemerkte, wie ernst  es um Andik stand. Er erzählte ihm von  einem neuen Auftrag in einem anderen Teil des Landes, der aber gut bezahlt werden würde. Der damals 29-Jährige sagte sofort zu: „Doch als ich dort ankam, wurden mir meine Kleidung und mein Handy abgenommen. Das war kein Auftrag. Das war ein Rehabilitationscenter! Mein Freund David trickste mich aus und rettete mir damit das Leben.“ In der Einrichtung wurde nicht nur Andiks Körper entgiftet, auch seine Einstellung veränderte sich – nach eineinhalb Jahren war er clean und schloss seine Therapie erfolgreich ab.

Dann hatte David tatsächlich ein Jobangebot für seinen Freund: „Ich fing an, in diesem Rehabilitationscenter Abhängige zu beraten und betreute verschiedene Entzugsprogramme.“ Dort hat er seine Frau kennengelernt, die in dem Center ein Praktikum absolvierte. „Mit unserer Verlobung traf ich die Entscheidung, eine andere Richtung einzuschlagen. Drogen waren über 15 Jahre lang Teil meines Lebens gewesen und ich war es leid, mich mit den Problemen zu beschäftigen, die sie in den Leben von Menschen anrichten. Zuerst in meinem eigenen, dann in denen derjenigen, die ich betreute. Außerdem verlor ich so viele Freunde wegen der Drogen – Roni und viele andere starben, die meisten von ihnen an HIV.“ Andik kündigte und war auf der Suche nach einer neuen Aufgabe, bei der er weiterhin anderen helfen und seine Geschichte als Zeugnis einsetzen konnte. Er bewarb sich bei KDM und kann sich noch ganz genau an sein Vorstellungsgespräch erinnern: „Ich sagte ihnen sofort, dass ich zwar keine Ahnung von Straßenkindern habe, aber die Leidenschaft zu helfen und dass ich etwas Neues lernen will. Sie gaben mir eine Chance – das war für mich der Beginn eines neuen Lebens.“

Heute ist Andik 42 Jahre alt, glücklich verheiratet, hat zwei Kinder und einen Job, der ihn Tag für Tag mit tiefer Dankbarkeit erfüllt. „Ich sehe in diesen Kindern mich selbst. Hätte mir damals jemand gesagt, wie schlecht Drogen sind und wie schnell sie dein gesamtes Leben zerstören, wäre mein Leben vermutlich anders verlaufen. Doch jetzt kann ich diese Person für die Kinder sein. Ich bin die Stütze, die ich selbst nicht hatte. Das macht mich sehr glücklich.“

Fußball als Lebensretter

Torszene: Mädchen-Teams beim Fußballturnier in Sambias Hauptstadt Lusaka in Aktion

Torszene: Mädchen-Teams beim Fußballturnier in Sambias Hauptstadt Lusaka in Aktion

„Tooooor!“ Riesenjubel auf einem Fußballplatz in Lusaka, der Hauptstadt von Sambia. Die Mädchen des führenden Teams liegen sich freudestrahlend in den Armen. Doch auch die übrigen Kickerinnen sind nicht umsonst dabei. Beim Fußballturnier unserer Partnerorganisation Africa Direction (AD) gewinnt jedes der teilnehmenden Mädchen – nicht nur auf sportlicher Ebene.

Bereits zum dritten Mal richtete AD das Fußballturnier für Mädchen aus der Stadtteilen Chilenje und Mtendere aus. Dabei hatten die Teilnehmerinnen Spaß und lernten auch etwas fürs Leben – beim Turnier macht unsere Partnerorganisation die Mädchen auf ihre Jugendarbeit aufmerksam, um ihnen auch langfristig helfen zu können.

Fußballturnier Sambia: Hier kommt jede zum Zug, egal ob mit Fußballschuhen oder ohne

Hier kommt jede zum Zug, egal ob mit Fußballschuhen oder ohne

Sambia ist eines der ärmsten Länder weltweit. Ein Drittel der Bevölkerung ist unter 25 Jahre alt – Mädchen und junge Frauen sind von Armut und Gewalt besonders betroffen: Frühschwangerschaften und Aids sind unter Mädchen die häufigste Todesursache. Mangelnde Chancen auf weiterführende Bildung und Perspektivlosigkeit verschlimmern noch die Situation.

Sport holt die Mädchen von der Straße

Genau um diese Probleme geht es im AD-Jugendzentrum in Chilenje, einem Stadtteil von Lusaka. Allerdings kommen fast nur Jungen. Das will DC ändern. Wie? Mit Sport, Beauty Contests und Aufklärungsveranstaltungen in Schulen, die sich speziell an Mädchen richten. Ist das Interesse einmal geweckt, finden die Betroffenen auch den Mut, über sich und ihr Leben zu sprechen und Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Fußballturnier Sambia: Das Training im Fußball-Camp leitete zum dritten Mal Ex-Fußballnationalspielerin Petra Landers

Das Training im Fußball-Camp leitete zum dritten Mal Ex-Fußballnationalspielerin Petra Landers

Das Fußballturnier war so ein Versuch, Mädchen für das AD-Jugendzentrum zu gewinnen. Schon vorher gab es die Möglichkeit, an einem fünftägigen Fußballcamp teilzunehmen. Coach war Petra Landers, eine ehemalige deutsche Nationalspielerin, die für diese Aufgabe bereits zum dritten Mal nach Lusaka geflogen ist. Parallel zur Fußballschule wurden die Mädchen von anderen Jugendlichen über ihre Rechte aufgeklärt. Dabei ging es etwa um die Risiken von Frühverheiratung, frühen Schwangerschaften und ungeschütztem Geschlechtsverkehr.

Darum ging es eigentlich beim Mädchen-Fußballturnier in Chilenje/Lusaka: Aufklärungsarbeit! Dabei ging es um Fragen wie: Was sind meine Rechte? Welche Hilfsangebote gibt es? Wo und mit wem kann ich mich austauschen?

Darum ging es eigentlich beim Mädchen-Fußballturnier in Chilenje/Lusaka: Aufklärungsarbeit! Dabei ging es um Fragen wie: Was sind meine Rechte? Welche Hilfsangebote gibt es? Wo und mit wem kann ich mich austauschen?

Turnier in jeder Hinsicht erfolgreich

Beim Turnier selbst hat AD Mädchen und Teams aus dem ganzen Umland erreicht. In einem VCT-Zelt (VCT steht für Voluntary Counselling and Testing) wurden 445 Jugendliche beraten und 356 auf HIV getestet. Teilnehmerinnen von drei Fußballteams aus Chilenje und Mtendere kommen jetzt regelmäßig ins Jugendzentrum. Sie nehmen aus dem Turnier nicht nur Spaß und Siege mit, sondern vor allem ein gestärktes Selbstvertrauen und ein wacheres Bewusstsein für die eigenen Rechte.

Fußballturnier Sambia: Die mobile Zeltstation für Beratung und HIV-Tests ist immer dabei und wird rege besucht.

Die mobile Zeltstation für Beratung und HIV-Tests ist immer dabei und wird rege besucht.

Was Boliviens Jugendliche bewegt

In verschiedenen Workshops lernen die Jugendlichen, sich und andere vor Gewalt und sexuellem Missbrauch zu schützen

In verschiedenen Workshops lernen die Jugendlichen, sich und andere vor Gewalt und sexuellem Missbrauch zu schützen (Foto: J. Schübelin)

Raphaela Fischer (19) kam vor drei Monaten mit dem Freiwilligendienst weltwärts nach Bolivien. Dort unterstützt sie unseren Partner Fundación La Paz in der Jugendarbeit. Eine erlebnisreiche Zeit, wie ihr Bericht zeigt.

Die Fundación engagiert sich hier in La Paz in mehreren Bereichen. Das Programm, dem ich als Freiwillige zugeordnet bin – und das im Rahmen einer Kooperation mit der Kindernothilfe entwickelt wurde –, richtet sich gegen sexuelle Gewalt und Geschlechterdiskriminierung. Unser Team arbeitet in drei Themenfeldern: Sensibilisierung und Prävention, Freizeitangebote für Jugendliche sowie psychologische Betreuung für Opfer sexueller Gewalt.

Sexueller Gewalt vorbeugen: Wie geht das?

Hauptsächlich unterstütze ich den Bereich Sensibilisierung und Prävention im Hinblick auf sexuelle Gewalt und begleite dafür meine Kolleginnen an die Schulen (6. – 12. Klasse). Pro Klasse haben wir in der Regel drei Einheiten: Die erste „unidad“ dient der Analyse. Gemeinsam mit den Jugendlichen versuchen wir herauszufinden, welche Themen ihnen besonders am Herzen liegen.

Den Einstieg bilden meist markige oder provokante Thesen, über die wir mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kommen. Außerdem zeigen wir verschiedene Filme mit offenem Ende – als Einladung an die Jugendlichen, eigene Erfahrungen mit den beschriebenen Konfliktsituationen beizusteuern.

Je nachdem, in welchem Bereich wir dabei den größten Gesprächsbedarf erkennen, gestalten wir die nachfolgenden Arbeitseinheiten. Dabei geht es dann sehr konkret um Problem- und  Gefahrensituationen rund um Alkohol und Drogen. Auch das Risiko, im Umgang mit Facebook und anderen sozialen Medien zu viel von sich preiszugeben, kommt häufig zur Sprache. Weitere Themen sind persönliche Erlebnisse mit Geschlechterdiskriminierung, mit Gewalt auf der Straße oder im familiären Umfeld.

Zur Jugendarbeit gehören auch Workshops mit Eltern

Diese Arbeit an den Schulen macht mir sehr viel Spaß. Auch wenn wir gelegentlich doch auch ziemlich unreife oder erschreckende Antworten erhalten, merkt man vor allem in den Kursen, mit denen schon im Vorjahr gearbeitet wurde, wie wichtig diese Arbeit ist und wie intensiv sich die die Schüler mit  dem, worüber wir sprechen, beschäftigen.

Parallel dazu gibt es auch eine Arbeit mit den Eltern – etwa in Form von Workshops, in denen es um Kindererziehung ohne Gewalt geht. Auch zu diesen spannenden Treffen begleite ich meine Kollegen manchmal. Dabei ist es immer wieder interessant zu sehen, wie unterschiedlich sich Jugendliche und ihre Eltern zu ein und derselben Fragestellung äußern und welche gegensätzlichen Sichtweisen sie entwickeln.

Kreativität und soziales Engagement

Eines der Teilprogramme dieses Projektes nennt sich MUSARTA (Musik, Kunst und Talente). Das sind Kurse für junge Menschen zwischen 12 und 22 Jahren, in denen sie ihre Kreativität erproben können. Zum Angebot gehören Break Dance, Theater, Gitarrenunterricht, Maskenschminken, das Schreiben von Liedern und Texten – etwa im Hiphop-Stil – und vieles mehr. Meine Aufgabe ist es, an den Schulen Werbung für neue Kurse zu machen, einige Lehrer bei den Kursen zu unterstützen und die monatlichen Talentabende zu organisieren, an denen die Kursteilnehmer ihr Können zeigen.

Talentabend mit Break Dance - eine Bühne für Kreativität

Talentabend mit Break Dance – eine Bühne für Kreativität (Foto: J. Schübelin)

Einmal in der Woche findet unsere „Noche Arte y Cultura“ statt, eine Gesprächsrunde, bei der die Jugendlichen über von ihnen vorgeschlagene Themen diskutieren können. Themen der jüngsten Treffen waren zum Beispiel Drogen- und Alkoholabhängigkeit, Beziehungen und Trennungen, Sexualität.

Außerdem gibt es verschiedene Jugendgruppen wie die „Comunicadores“ und die „Facilitadores“. Die Comunicadores gehen jeden zweiten Sonntag mit ihrem eigenen Radioprogramm auf einen Platz hier im Stadtteil,  um dort über aktuelle Themen zu sprechen und mit Passanten zu diskutieren. Die Facilitadores ( frei übersetzt „Kontaktknüpfer“) sind eine recht neue Gruppe, die sich gerade „in Ausbildung“ befindet, um uns in Zukunft an die Schulen zu begleiten und mit ihren Altersgenossen über den Umgang mit Gewalt zu sprechen.

Straßenradio in Aktion: Jugendliche sprechen auf öffentlichen Plätzen über das, was sie bewegt

Straßenradio in Aktion: Jugendliche sprechen auf öffentlichen Plätzen über das, was sie bewegt (Foto: J. Schübelin)

Der enge Kontakt mit den Jugendlichen, den ich bei der Begleitung dieser Gruppen habe, ist für mich eine sehr eindrucksvolle Erfahrung, da ich so unmittelbar erlebe, was bolivianische Jugendliche hier in La Paz eigentlich bewegt.

Nach drei Monaten hier im Team der Fundación La Paz  kann ich sagen, dass diese Arbeit wirklich außerordentlich abwechslungsreich und interessant ist. Ich freue mich schon sehr auf die Erfahrungen, die in den nächsten Monaten auf mich warten.