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Haiti: Die Kinder können wieder lachen

Zweieinhalb Monate nach Hurrikan Matthew erreichen uns gute Nachrichten aus Artinbonite in Haiti. Die Kinder in unseren Schutzzentren leben auf – und die Dorfbewohner sind begeistert. Unsere Partnerorganisation Amurt berichtet:

Rund 1.200 Kinder erreichen wir jeden Tag in unseren sechs Kinderschutzzentren, nur am Sonntag machen wir Pause.  In den Dörfern Coridon, Point des Mangles, Magazen, Las Caohn, Savannes Naje und Gran Savan kommt das Betreuungsangebot gut an. Diese ländliche Region wurden besonders schlimm von dem Unwetter betroffen.

Platz haben die Kinderschutzzentren in den örtlichen Schulen gefunden, die wir gemeinsam wieder hergerichtet haben. Hier können die Kinder spielen, musizieren, tanzen und Sport treiben. Außerdem spielen wir gemeinsam Theater und erzählen Geschichten. Ab Januar wollen wir sogar Yoga anbieten.

Ein Platz zum Fröhlichsein: Kinderschutzzentren in dem Teil Haitis, den Hurrikan Matthew besonders verheert hat

Ein Platz zum Fröhlichsein: Kinderschutzzentren in dem Teil Haitis, den Hurrikan Matthew besonders verheert hat

Das Essen für die Kinder kommt von lokalen Händlern und Bauern. Das Trinkwasser bringen Lastwagen herbei, aufbewahrt wird es in großen Plastiktanks. In drei  der Dörfer errichten wir nahe den Kinderschutzzentren insgesamt sechs öffentliche Toiletten, die auch von den Dorfbewohnern genutzt werden können – vorher gab es überhaupt keine Sanitätseinrichtungen dieser Art.

Die Betreuer kommen alle aus den Ortschaften selbst. Sie werden von uns zweimal im Monat geschult und kontinuierlich begleitet. Alle Betreuer zeigen großen Einsatz und leisten wirklich gute Arbeit.

Die Dorfgemeinschaften sind ausgesprochen begeistert von dem Angebot der Kinderschutzzentren. Allen ist klar, wie gut der Einfluss auf die psycho-soziale Entwicklung der Kinder ist. In Befragungen der Kinder und ihrer Eltern konnten wir große Fortschritte seit der Katastrophe feststellen: Die Kinder sind merklich gesünder und fröhlicher. Sie spielen und singen Lieder, die sie im Schutzzentrum gelernt haben. Auch Lehrer und Schuldirektoren betonen den positiven Effekt der Nachmittagsbetreuung im Projekt.

Wir sind sehr zufrieden mit den bisherigen Erfolgen. Gemeinsam haben wir viel erreicht, auch dank der Spenden aus Deutschland. Das macht uns zuversichtlich, dass wir mit unserer weiteren Arbeit dauerhaft viel erreichen können.