Artikel vom Oktober 2015

Polizeigewalt gegen Mapuche-Kinder unter Anklage

Mapuche-Kinder mit den Tränengas-Kartuschen eines Polizeieinsatzes

Mapuche-Kinder mit den Tränengas-Kartuschen eines Polizeieinsatzes

Mit Unterstützung des Kindernothilfe-Partners ANIDE sind die andauernden schweren Kinderrechtsverletzungen durch chilenische Polizeikräfte nun ein Fall für die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte in Washington.

Aktivisten der Mapuche-Gemeinden in Chile setzen sich seit Jahren mit Protestaktionen und auch Landbesetzungen dafür ein, Teile ihres illegal enteigneten Landes wiederzuerlangen. Der chilenische Staat hat darauf mit Anti-Terrorismus-Gesetzen reagiert: Immer wieder gibt es brutale staatliche Übergriffe auf Mapuche-Dörfer, bei denen nicht nur Aktivisten, sondern auch die Zivilbevölkerung verletzt werden. Unter den Betroffenen sind auch Kinder und Jugendliche. Bei den polizeilichen Razzien müssen Kinder regelmäßig beobachten, wie Familienmitglieder angegriffen, gedemütigt  und oftmals vollkommen willkürlich verhaftet werden.

Obwohl die Menschenrechtsverletzungen bereits von internationalen und nationalen Menschenrechtsorganisationen und Gerichtshöfen angeklagt wurden, gab es bislang keine ernsthaften Bemühungen der chilenischen Regierung, einen Wandel herbeizuführen.

Einsatz von Polizei-Spezialkräften in einer Mapuche-Siedlung

Einsatz von Polizei-Spezialkräften in einer Mapuche-Siedlung

Anhörung vor der Menschenrechtskommission mit erschütterndem Bildmaterial

Der Kindernothilfe-Partner ANIDE hat gemeinsam mit einem Zusammenschluss von Mapuche-Gemeinden (ATM – Alianza Teritorial Mapuche) und dem Zentrum für Gerechtigkeit und Völkerrecht (CEJIL) die Kinderrechtsverletzungen in den Mapuche-Gemeinden dokumentiert. Die ATM hat nun in Washington eine Anhörung vor der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte – einem Teil des Intermaerikanischen Gerichtshofs für Menschenrechte –  erwirkt.

Am 22. Oktober sprachen Mijael Carbone Queipul, Vertreter der ATM, und die Anwältin Manuela Royo Letelier bei der Kommission vor, um über die extreme Gewaltsituation zu informieren, der die Mapuche-Kinder ausgesetzt sind. Dabei führten sie neben zahlreichen Foto-Dokumenten auch dieses Video vor:

 


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Hoffnung auf ein Ende der Gewalt

Verantwortlich für die Gewalt sind die chilenischen Polizeikräfte und die Justiz. Letztlich fehlt der politische Wille, die Konfliktsituation, die Ausgrenzung und Kriminalisierung der protestierenden Dorfgemeinschaften zu beenden.

Die Kindernothilfe arbeitet über ein ANIDE-Projekt seit Jahren mit der ATM zusammen, um die Rechte von Mapuchekindern zu schützen, deren Gemeinden sich im gewaltsamen Konflikt mit dem chilenischen Staat befinden. Es bleibt zu hoffen, dass die erneute internationale Aufmerksamkeit die chilenische Regierung dazu bewegt, die Übergriffe auf die Mapuche-Gemeinden endlich einzustellen.

Weitere Informationen (in spanischer Sprache) gibt es hier: http://bit.ly/1jL084T

 

 

Acht Kinder, zehn Morde

Die Mädchen und Jungen aus der Vormittags-Gruppe des "Kinder-stärker-machen"-Workshops unseres Partners CEDECA in Natal

Die Mädchen und Jungen aus der Vormittags-Gruppe des „Kinder-stärker-machen“-Workshops unseres Partners CEDECA in Natal

Text: Christoph Dehn, stellvertretender Vorstandsvorsitzender
Fotos: Jürgen Schübelin, Referatsleiter Lateinamerika und Karibik

Recife, 20.10.2015

Ricardo war 10, als er entführt wurde. Eigentlich heißt der Junge anders, weil aber hier von seinen schrecklichen Erlebnissen die Rede sein soll, nenne ich ihn Ricardo. Er war bei seiner Großmutter, als Männer mit einem Lkw kamen und ihn in den Wagen zerrten. Die Großmutter, nennen wir sie Socorro, denkt, die Eltern von Ricardo waren in krumme Geschäfte verwickelt, die schiefgegangen sind. Der Junge wurde als Faustpfand gegen seine Eltern entführt. Aber Socorro ist eine energische Frau. Für eine Großmutter ist sie auch nicht alt. Ihr erstes Kind bekam sie mit 15, mit 34 hatte sie ihren ersten Enkel. Socorro sprang also auf, fing an, fürchterlich zu schreien, und lief hinter dem Laster her. Gebt mir den Jungen wieder! Anhalten, sofort! Das alarmierte auch die Nachbarn, und zusammen gelang es ihnen, den Lkw zu stoppen und Ricardo wieder herauszuziehen.

Die Entführung gab den endgültigen Anstoß. Socorro holte Ricardo und seine beiden jüngeren Geschwister aus der Wohnung ihrer Tochter und behielt sie bei sich. Nie wieder sollten die Enkel unter den schmutzigen Geschäften ihre Eltern leiden. Es gab auch noch andere Gründe. Im Haus ihrer Tochter herrschte die Gewalt. Als Ricardos Mutter mit ihm schwanger war, schlug ihr Mann sie bewusstlos. Doch auch die Mutter war gewalttätig. Fünf Jahre lang, seit seinem fünften Lebensjahr, musste Ricardo die Schläge seiner Mutter ertragen. Und den Geschwistern erging es nicht besser.

 In Natal grenzen die Armenviertel - wie in vielen anderen brasilianischen Großstädten - unmittelbar an die Zonen der Reichen


In Natal grenzen die Armenviertel – wie in vielen anderen brasilianischen Großstädten – unmittelbar an die Zonen der Reichen

„Wer hat schon einmal einen Mord mitbekommen?“

Das war vor acht Monaten. Socorro erzählt, wie sie die Kinder wieder eingeschult hat. Die Mutter hatte die drei nie zur Schule geschickt. Deswegen hatte sie die Bolsa Familia, eine an Bedingungen geknüpfte Sozialhilfe, verloren. Jetzt besuchen die Kinder die städtische Grundschule Profesor Berilo Wanderley in einer armen Gegend im Osten der Stadt Natal in Brasilien. Hier sitzen wir auch mit Socorro, zwei Lehrerinnen, der Schulrätin und Mitarbeiterinnen der Kindernothilfe-Partnerorganisation CEDECA in der Schulbibliothek. Der Raum ist dunkel und höhlenartig gemütlich. In der Mitte liegt Ricardo mit sieben anderen Kindern auf bunten Decken. Alle tragen kurze blaue Hosen und Schul-T-Shirts. Die Kinder, Jungen und Mädchen zwischen sieben und zwölf Jahren, treffen sich jede Woche für zwei Stunden. Eine zweite Gruppe von sieben Kindern kommt am Nachmittag zusammen. Alle haben schlimme Erfahrungen hinter sich. Heute haben die Betreuerinnen gefragt, wer schon einmal einen Mord mitbekommen hat. Die acht Jungen und Mädchen haben zehn Morde zusammengebracht, die sie erlebt oder aus der Nähe mitbekommen haben. Später erzählt uns die Schulleiterin, dass allein im vergangenen Jahr acht ehemalige Schüler ermordet worden sind.

 Die Mädchen und Jungen aus der Vormittags-Gruppe des "Kinder-stärker-machen"-Workshops unseres Partners CEDECA in Natal


Die Mädchen und Jungen aus der Vormittags-Gruppe des „Kinder-stärker-machen“-Workshops unseres Partners CEDECA in Natal

Modellprojekt mit der Kindernothilfe

Ähnliche Gruppen treffen sich an vier weiteren Schulen in Natal. Mit Unterstützung der Kindernothilfe führt CEDECA hier ein Modellprojekt durch. Die Schulen wurden zusammen mit dem städtischen Schulamt ausgewählt. Zur Vorbereitung schulte die Organisation an fünf Wochenenden Lehrerinnen und Lehrer im Umgang mit traumatisierten und gefährdeten Kindern. Dann wurden besonders betroffene Schülerinnen und Schüler identifiziert und die Eltern und Betreuer zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Die Gruppentreffen werden von den Lehrkräften gemeinsam mit Psychologinnen von CEDECA durchgeführt.

Heute malen die Kinder auf, was ihnen an der Schule gut und schlecht gefällt, und was sie an ihrem Wohnviertel gut und schlecht finden. Nacheinander erzählen sie uns davon. Gut ist, dass sie in der Schule mit Freunden zusammen sein können. Gut ist, dass die Lehrerinnen freundlich sind und der Unterricht oft Spaß macht. Schlecht ist, dass sie zu Hause oft allein sind, auch nachts, wenn es gefährlich ist. Schön ist das Fahrradfahren, aber auch gefährlich, weil betrunkene Autofahrer nicht auf Kinder achten. Schlimm ist es, mit ansehen zu müssen, wie die Geschwister verprügelt werden. Furchtbar ist es, gehänselt und gejagt zu werden, weil man dicker ist als die anderen. Besonders schlimm ist es, dass die Mutter nicht zur Hilfe kommt. Am besten von allem ist diese Gruppe, weil man da – und nur da – über alles sprechen kann.

 Ein achtjähriger Junge beschreibt mit Hilfe seiner Lehrerin, was ihm zu Hause, in seinem Viertel Angst macht.


Ein achtjähriger Junge beschreibt mit Hilfe seiner Lehrerin, was ihm zu Hause, in seinem Viertel Angst macht.

Damit aus Opfern keine Täter werden

Das ist das Konzept von CEDECA: In den Gruppen sollen die Kinder lernen, über ihre Erlebnisse zu sprechen. So können sie anfangen, ihre Gefühle wahrzunehmen und auszusprechen. Der sichere geschützte Raum der Gruppe erlaubt es, das Erlebte zu verstehen und einzuordnen und mit den Gefühlen von Angst und Ohnmacht umzugehen. So kann Selbstbewusstsein entstehen; so kann vielleicht der Kreis der Gewalt überwunden werden, in dem Kinder, die Opfer waren, zu Erwachsenen werden, die Täter sind.

In der Millionenstadt Natal gibt es über 700 Grundschulen mit vielen Tausend verstörten, geschlagenen und vergewaltigten Kindern. Fünf Schulen sind nur der Anfang. CEDECA hat der Stadt dieses von der Kindernothilfe finanzierte Modellprojekt angeboten. Inzwischen gibt es darüber einen Vertrag mit der Stadt. Die Stadt übernimmt das Modell, finanziert es und überträgt es auf viele weitere Schulen. Nächstes Jahr soll das beginnen. Unsere Partnerorganisation wird die Lehrerfortbildung übernehmen und das Vorhaben mit ihrer Expertise begleiten.

Ricardo nimmt jetzt seit zwei Monaten an der Gruppe teil. Wir fragen die Großmutter, ob sie schon Veränderungen sieht. Ja, der Junge redet mehr, er ist lebhafter geworden. Ricardo stellt viele Fragen. Er hat Selbstbewusstsein gewonnen.

Brasilien: Mädchenförderung allein ist nicht genug

Foto: Jürgen Schübelin

Fußballspielen ist eine gute Möglichkeit, dass Mädchen und Jungen spielerisch einen guten Umgang miteinander lernen.

Text: Christoph Dehn, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe
Fotos: Jürgen Schübelin, Referatsleiter Lateinamerika und Karibik
Belo Horizonte, 13.10.2015

Heute trägt der Torwart nur einen Fußballschuh. Genau genommen ist das nicht nur heute so. Er besitzt nur einen Fußballschuh. Der andere Fuß ist nackt. Der kleine Torwart ist 10 Jahre alt. Zwei Mannschaften mit je fünf Spielern stehen sich gegenüber auf dem kleinen Fußballplatz, der aus dem steilen Berg am Fuß der Erlöser-Statue in Rio de Janeiro gegraben wurde. Alle zehn Spieler sind Jungen. Das ist ungewöhnlich, denn normalerweise spielen hier gemischte Teams aus Jungen und Mädchen. Die Mischung ist Konzept. Beim Spiel sollen Jungen und Mädchen sich kennenlernen, Respekt füreinander entwickeln. Das ist bitter nötig hier, in einer der zahllosen Favelas, der Elendssiedlungen von Rio de Janeiro. Für die Kindernothilfe-Partnerorganisation Promundo endet mit dem Fußballspiel ein Tag Arbeit. Heute waren nur die Jungen da. Es gab einen Workshop über Sexualität und Beziehungen zwischen den Geschlechtern. Diesen Workshop machen Jungen und Mädchen je für sich. Alles andere, die Nachhilfe in Mathematik, Portugiesisch und Englisch, das Fußballspiel, die übrigen Workshops, machen sie zusammen. Und das ist Prinzip. Nach jeder Nachhilfestunde, nach jedem Workshop wird gekickt, zusammen.

Das ist attraktiv. Die Kinder drängen sich in die Gruppen, sie wollen mitmachen. Inzwischen ist das Lernprogramm genauso begehrt wie der Fußball, manchmal gibt es in den Workshops sogar mehr Teilnehmer als beim anschließenden Spiel. Auf einem besteht Promundo in jedem Fall: Wer bei den Gruppen mitmachen will, muss zur Schule gehen.

Tamiris, die Gender-Expertin von PROMUNDO, bei der Arbeit mit den Jungs aus der Favela Guararapes

Tamiris, die Gender-Expertin von PROMUNDO, bei der Arbeit mit den Jungs aus der Favela Guararapes

Kinder wachsen in einer Atmosphäre der Gewalt auf

Tamiris, eine Historikerin, die bei Promundo als Sozialarbeiterin beschäftigt ist, erklärt uns, dass die Kinder in den Favelas in einer Atmosphäre von Gewalt aufwachsen. Die Drogenbanden haben viele der Elendssiedlungen unter sich aufgeteilt. Die Banden, das sind große Kinder und junge Männer. Sie rekrutieren ihren Nachwuchs aus den Familien, in denen gehungert wird. Wir geben euch zu essen, ihr gebt uns eure Kinder.

Polizei und Spezialeinheiten versuchen die Banden aus den Favelas zu verdrängen. Dabei verdächtigen sie alle Einwohner, am meisten aber die Dunkelhäutigen, als Bandenmitglieder. Am Morgen hatten wir zwei Gruppen von Kindern und Jugendlichen von Promundo gefragt, wovor sie am meisten Angst haben. Die Antwort: vor der Polizei. Nicht vor den Drogenbanden? Nein, die töten nicht so wahllos wie die Polizei.

Aus der Gewalt in der Favela wächst Macht. Konflikte werden mit Gewalt gelöst. Der Stärkere hat Recht. Das lernen die Kinder früh, denn es gilt auch in der Familie. Schläge, Drohungen, Herabsetzungen sind die akzeptierten Erziehungsmittel. Jungen lernen schnell, dass sie laut und aggressiv sein müssen, um eine Chance im Leben zu haben. Und dass sie schneller und härter als die anderen zuschlagen müssen.

Die Welt in Brasilien ist eine Männerwelt

Die Mädchen lernen derweil, dass die Welt eine Welt der Männer ist. Den Männern ordnen sie sich besser unter, finden einen starken Beschützer, sorgen für ihn, geben keine Widerworte und sind wahrscheinlich selber Schuld, wenn sie geschlagen werden. In wenigen Jahren werden sie Mütter sein und ihren Söhnen beibringen, hart und unnachgiebig zu sein. Ihre Töchter werden sie zu Gehorsam und Unterordnung erziehen. Und wenn die Kinder nicht parieren, werden sie mit den Schlägen des Vaters oder ihres aktuellen Beschützers drohen oder selber zuschlagen.

Das ist keine Atmosphäre, in der gleichberechtigte Liebesbeziehungen wachsen. Die Jungen lernen, dass sie sich Mädchen nehmen können. Tamiris sagt, für die allermeisten Jugendlichen aus den Favelas ist die erste sexuelle Erfahrung eine Vergewaltigung.

Tamiris sagt, Promundo hat irgendwann begriffen, dass sie nicht nur mit Mädchen und Müttern arbeiten können, wenn sie gegen die Gewalt etwas ausrichten wollen. Sicher ist es weiter unglaublich wichtig, Mädchen zu stärken, ihr Selbstbewusstsein zu fördern, sie begreifen zu lassen, dass es nicht ihre Bestimmung ist, Opfer zu sein. Ebenso wichtig ist es aber, mit den Jungen zu arbeiten. Denn auch die Jungen können nur gewinnen. Am Ende werden nur die wenigsten von ihnen die starken Bosse sein. Die anderen werden Opfer sein, die Täter wurden und doch Opfer blieben. Wenn sie nicht lernen, mit anderen Menschen, mit Mädchen und Frauen respektvoll umzugehen, werden ihnen Freundschaft und Liebe entgehen.

Fußballspielen als Chance, respektvoll miteinander umzugehen 

Daumen hoch! PROMUNDOS Arbeit trägt Früchte: In manchen Familien gibt es bereits weniger Gewalt.

Aber wie fängt man damit an? Marcio, der Projektleiter von Promundo, sagt, es geht um die Konstruktion von geschlechtlicher Identität. Wo und wie lernt ein Kind, was einen Mann, was ein Frau ausmacht? Bis vor wenigen Jahren hat Promundo sich auf junge Menschen in der Pubertät konzentriert. In der Diskussion mit der Kindernothilfe hätten sie verstanden, dass sie früher anfangen müssen, mit Kindern im Alter von sieben oder acht Jahren. Dazu müssen sie die Eltern einbeziehen und die Gemeinschaften, in denen die Kinder leben. Die Kinder müssen früh lernen mit dem anderen Geschlecht umzugehen, Freundschaften zu schließen. Der Fußball eignet sich dazu gut, aber auch Jiujitsu und andere Sportarten. Deshalb sind die Fußballteams vom Promundo immer gemischt, wenn es nicht gerade diesen Workshop über Sexualität gibt.

Wir haben die Chance mit mehreren Kindergruppen von Promundo zu sprechen. Wir fragen nach dem Unterschied zwischen Jungen und Mädchen. Die meisten sagen, keiner. Beide haben die gleichen Rechte. Die Arbeit von Promundo hat hier schon Wurzeln geschlagen. Dann sagt ein elfjähriges Mädchen doch, wir Mädchen müssen vorsichtiger sein. Das wird wohl noch lange so bleiben.Und doch gibt es Fortschritte. Tamiris berichtet aus eine Frauengruppe, Mütter von Kindern, die seit über einem Jahr in der Arbeit von Promundo mitmachen. Zu Hause sei es ruhiger und friedlicher geworden. Es gebe weniger Gewalt. Sie redeten jetzt mehr miteinander.