Artikel vom September 2013

Gute Nachrichten aus Brasilien – Entwarnung nach dem Hochwasser

Gemäß der Einschätzung unserer Kollegen im KNH-Brasil Büro SUL und in den betroffenen Einrichtungen haben die örtlichen Strukturen/Zivilschutz und verschiedene städtische Gremien die Situation unter Kontrolle. Erst- und Notfallhilfe erfolgt unproblematisch und schnell. Sofern es nicht in den nächsten Tagen zu erneuten heftigen und anhaltenden Regenfällen kommen wird, ist eine Soforthilfe durch die Kindernothilfe nicht notwendig.

Mit dem Rückgang des Hochwasser kehren auch die betroffenen Familien in ihre Wohnungen zurück. Welcher Bedarf dann besteht (Neubau von Hütten, Kauf von Ausstattungsgegenständen etc. ) muss in einer gemeinsamen Anstrengung der Betroffenen mit den Hilfskräften/Zivilschutz analysiert werden. Sollte Familien Unterstützung brauchen, wird unser Büro uns informieren.

 Zur Situation der Familien im Einzugsgebiet der Einrichtung Escola de Educacao Infantil da Paz:

– 16 der über die Einrichtung betreuten Familien sind direkt vom Hochwasser betroffen. Sie sind in Notunterkünften untergekommen.
– Darüber hinaus sind weitere 46 Familien vom Hochwasser betroffen. Teilweise sind sie nach dem Rückgang des Hochwassers wieder in ihre Häuser/Hütten zurückgekehrt.
– Die Einrichtung wird den Bedarf für Wiederanschaffung/Wiederaufbau erstellen und uns informieren.

 Zur Situation der Familien im Einzugsgebiet der Einrichtung PROAME:

– Alle Projektaktivitäten wurden wie geplant durchgeführt und umgesetzt.
– Keine Familie, die über die Einrichtung betreut wird, ist betroffen.
– Gute kompetente und direkte Hilfe für Zivilschutz erfolgt.
– Große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung mit Kleider- und Nahrungsspenden.

Zur Situation in der Einrichtung Casa da Crianca e do Adolescente

– Grundstücke einiger Familien, die von der Tagesstätte betreut werden, waren vom Hochwasser betroffen, aber es ist kein Wasser in die Häuser/Hütten eingedrungen.
– Die Tagesstätte ihr Programm planmäßig durchgeführt.
– Lokale Schulen haben den Unterricht in der letzten Woche ausfallen lassen.