Artikel der Kategorie ‘paten sprechen’

Stolz auf das ehemalige Patenkind

Neun Jahre lang hat Ehepaar Windheuser-Schwarz Tiliahun Bekele in Äthiopien unterstützt. Inzwischen ist er erwachsen, hat seine eigene Familie und wird jetzt als Dozent an der Universität arbeiten. Im August besuchte er seine Paten in Deutschland.

„Mit Freude möchten wir Ihnen sagen, dass im August diesen Jahres unser erstes Kindernothilfe-Patenkind bei uns zu Hause für knapp zwei Wochen unser Gast war, nachdem mein Mann bereits zweimal ihn und seine Familie in Addis Abeba besucht hatte. Der inzwischen erwachsene und dreifache Familienvater Tilahun Bekele absolvierte im vergangenen Jahr im Rahmen eines Stipendiums ein Ergänzungsstudium in England und erhielt im August diesen Jahres seine Diplomierung – wir sind sehr stolz auf ihn. Er wird in Kürze seine Tätigkeit an der Universität seiner Heimatstadt in der Fakultät für wirtschaftliche und soziale Entwicklung aufnehmen – wir sind sehr stolz auf ihn.

Während seines Besuchs konnten wir ihm einige Eindrücke von unserem Land vermitteln – so besuchten wir den Kölner Dom, die Abtei Maria Laach und die märchenhafte Burg Eltz. Besondere Begeisterung rief bei Tilahun einr Fahrt mit einem Schaufeldampfer rund um die Loreley hervor – für ihn in seinem Leben die erste Fahrt mit einem Schiff.

Erstaunt und ergriffen war er bei einem Besuch in einer Pflegeeinrichtung für psychisch Kranke in unserem Ort, nachhaltig für ihn das Gebet in seiner Sprache am Bett eines Wachkomapatienten äthiopischer Herkunft, wir waren wiederholt dort und konnten auch mit der deutschen Ehefrau sprechen.

Ja – und der Sohn von Tilahun wurde auf den Namen meines Mannes Gerhard evangelisch-lutherisch getauft, im November wird der Patenjunge ein Jahr alt.

Tilahun hat auf unseren Wunsch nach seiner Rückkehr nach Äthiopien auch unsere derzeitige Patentochter besucht und unsere Grüße übermittelt. Er konnte mit der Leiterin sprechen und war von der Einrichtung sehr angetan.

Ich plane übrigens einen Besuch in Äthiopien im kommenden Jahr!“
Ulla Windheuser-Schwarz

Äthiopien/Debre Tabor: „Die Gewissheit, dass wir füreinander da sind“

Rüdiger Baege aus Essen besuchte mit seiner Familie Patenkind Yayesew. Das Besondere an dieser Reise war: Ihr Reiseführer ist früher ebenfalls durch eine Kindernothilfe-Patenschaft gefördert worden.

Fotos: privat

„Wlle Come“ steht in großen Lettern auf den Hüllen der künstlichen Blumen, die uns unser Patenkind Yayesew schüchtern und zugleich voller Erwartung entgegenstreckt. Was für ein Moment! Wir nehmen die Blumen mit großer Freude entgegen, umarmen uns spontan und unweigerlich schießen uns Tränen in die Augen. Kein noch so phantasiereicher Gedanke konnte im Vorfeld dieses Augenblickes die Emotionen vorhersehen, die in diesen Minuten in uns Purzelbäume schlagen…

WIR, das sind vier von fünf Mitgliedern der Familie Baege, die sich gerade auf den Weg gemacht haben, um ihr äthiopisches Patenkind in seiner Heimatstadt Debre Tabor zu besuchen und endlich persönlich kennenzulernen. Bisher kennen wir uns nur von Fotos und durch regelmäßige Berichte über unser Leben hier und dort. Aber das reichte uns nicht mehr aus und so hatten wir beschlossen, uns ein Bild von den Lebensumständen, von ihm persönlich im Umfeld der ihn unterstützenden Organisation sowie von Land und Leuten zu machen.

Patenkind Yayesew, 9 Jahre, aus Debre Tabor
Die Geschichte dieser Reise beginnt eigentlich schon im Jahre 2002, als wir uns für eine Patenschaft der Kindernothilfe entschieden haben. Die Wahl fiel auf den neunjährigen Yayesew aus Äthiopien. Wir wussten nicht viel von ihm, bloß dass er ein Waisenkind war und damals bei sehr armen Verwandten in Debre Tabor lebte. Als Eltern von drei gesunden Kindern (damals 15, 17, 19 Jahre) fühlten wir uns alle diesem Schicksal besonders verbunden.

Nicht allein die monatliche Unterstützung, sondern vor allem die individuellen Grüße in Form von Briefen und einem jährlichen Weihnachtspäckchen, die zudem regelmäßig freudig bestätigt und beantwortet wurden, ließen bald eine große emotionale Nähe zwischen uns wachsen. Auch die offiziellen Projektberichte der Kindernothilfe gaben uns umfassenden Einblick in die Arbeit der Organisation mit den Kindern vor Ort.

Melkamu – ein ehemaliges Patenkind als Reiseführer
Im Sommer 2009 erfuhren wir von Yayesews erfolgreicher Ausbildung zum Mechaniker, die im Jahr 2010 enden sollte und damit auch die Förderung durch das „Scholarship“-Projekt des lokalen Partners der Kindernothilfe. Spätestens jetzt regte sich in uns der Wunsch, unseren äthiopischen „Sohn“ persönlich kennenzulernen. Ein Reisebericht anderer Paten über Äthiopien im Kindernothilfe-Magazin 4/2009 veranlasste uns, als Familie mit unseren inzwischen erwachsenen Kindern konkret über diesen Traum nachzudenken. Durch Kontaktaufnahme mit den Verfassern des erwähnten Artikels sowie deren ehemaligem Patenkind Melkamu Mamo in Addis Abeba, der sich inzwischen als Reiseleiter selbstständig gemacht hat, haben wir unsere Reiseplanung über etwa sechs Monate per E-Mail gemeinsam entwickelt. Der Besuch unseres Patenkindes in Debre Tabor hatte dabei erste Priorität, war aber eingebunden in eine 18-tägige Rundreise durch Äthiopien. Für unsere Kinder war von Anfang an klar, dass sie ihren „Bruder“ in Afrika unbedingt auch kennenlernen wollten. Leider war einem von ihnen die Teilnahme an dieser Reise aus gesundheitlichen Gründen dann letztlich nicht möglich.

Das ersehnte Treffen mit Yayesew – ein emotionaler Augenblick
Unser Abenteuer begann am 19. September 2010 mit der Anreise nach Addis Abeba, wo wir kurz nach Mitternacht von Melkamu mit frischen Rosen begrüßt wurden. Nach einigen Tagen Aufenthalt in Addis Abeba und Bahir Dar, in denen wir uns bereits mit der äthiopischen Realität von Armut, Elend, Not und Krankheit konfrontiert sahen, kam es endlich am 23. September zu unserem ersehnten Treffen mit Yayesew. Wir waren alle sehr aufgeregt. Aber dann stand dieser hübsche, groß gewachsene junge Mann von fast 18 Jahren vor uns und der Bann war sofort gebrochen. Was war das für ein unglaubliches Gefühl! Nach einigen offiziellen Gruß- und Dankesworten sowohl vom Projektdirektor als auch von uns an die versammelten Mitarbeiter des Partnerprojektes, die selbst emotional sehr ergriffen waren von dieser offensichtlich nicht alltäglichen Situation, übergaben wir unsere mitgebrachten Hefte, Stifte und andere Utensilien für die zu betreuenden Schützlinge. Das löste große Freude aus!

Der weitere Tag stand uns mit unserem Patenkind zur freien Verfügung. Nachdem wir mit einigen persönlichen Geschenken seine Fußballleidenschaft erfreuen und uns beim gemeinsamen Mittagessen etwas näher kommen konnten, führte uns Yayesew anschließend durch seinen Heimatort und die nähere Umgebung. Da blieben wir auf unserem Weg nicht lange allein, hatten bald eine Traube von kleinen barfüßigen Kindern in unserem Schlepptau. Stolz zeigte uns Yayesew seine Kirche, wo er jeden Sonntag zum Gottesdienst geht und mit uns im Gebet verbunden ist. Insbesondere durch unseren Guide Melkamu entwickelten sich mit unserem Patenkind bald sehr tiefgründige Gespräche über sein weiteres Leben. Dabei wurde selbst Yayesew erst klar, was er in Zukunft für sich als wichtig erachtet und welcher Berufung er folgen möchte. Wir sind sehr froh, dass es uns in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit gemeinsam gelungen ist, ganz konkrete Ideen weiterer persönlicher Unterstützung zu entwickeln. Denn es war uns vorher nicht so bewusst, dass mit dem Ende der Förderung durch die Kindernothilfe für die Patenkinder ein Zeitpunkt erreicht ist, an dem wichtige Weichenstellungen für ihre Zukunft nötig sind, um auf eigenen Füßen stehen und damit letztlich in diesem von unbeschreiblicher Armut geprägten Land überleben zu können.

Ein schwerer Abschied
Der Abschied am nächsten Morgen war für uns alle furchtbar schwer! Schließlich hatte Yayesew in den gemeinsam verbrachten Stunden endlich seine einst verloren gegangene Familie wiedergefunden. Aber es bleibt uns eine enge emotionale Nähe und die Gewissheit, dass wir füreinander da sind. So werden wir das Leben unseres Patenkindes Yayesew mit großem Interesse und Gottvertrauen weiter begleiten und im Gebet sowie durch moderne Kommunikationsmittel auch in enger Verbindung bleiben.

Hinweis:
Interessierte, die eine Rundreise durch Äthiopien oder auch nur in einem bestimmten Gebiet des Landes planen, können sich gern mit Melkamu in Verbindung setzen:
http://www.ethiopiagreentour.com
Melkamu Gobezie, E-Mail: tour2006@yahoo.com oder info@ethiopiagreentour.com
Handy 00251.911 625 023

Indien: Besuch bei Patenkind Rehka

Sigrid und Günter Heemann aus Oldenburg i.O. besuchten ihr Patenkind Rekha im Holy Cross Boarding Home. Ihr Fazit nach dem Besuch: „Die Hilfe für die aus sehr schwierigen und armen Verhältnissen stammenden Mädchen war und ist eine richtige Entscheidung.“

Die Pateneltern Sigrid und Günter Heemann mit dem Patenkind Rekha. Fotos: privat Seit 1978 unterstützen wir die Kindernothilfe mit der Unterstützung von Patenkindern und Projekten. Nach dem Ende des aktiven Berufslebens wollten wir bereits 2010 unser Patenkind in Indien besuchen. Leider konnten wir diese Reise erst 2011 als Vorverlängerung einer anschließenden Studienreise antreten. Mit den freundlichen Hinweisen der Kindernothilfe nahmen wir ersten Kontakt per E-Mail mit dem Projektpartner in Indien sowie dem Wohnheim der Schülerrinnen in Nandyal auf. Beide Kontaktpartner informierten uns umfassend und beantworteten unsere Fragen sehr entgegenkommend.

Sechs Stunden Fahrt nach Nandyal
Voll gespanntem Interesse flogen wir einen Tag lang nach Indien und setzten unsere Reise sofort mit einem Mietwagen mit Fahrer 287 km von Hyderabad nach Nandyal fort. Die Fahrt über die Straßen war bereits das erste Erlebnis und wäre ohne unseren Fahrer Abdol wohl kaum nach ca. 6 Stunden gelungen.

Bereits am Abend des gleichen Tages nahmen wir Kontakt zum Holy Cross Boarding Home, einem Mädchenwohnheim, auf und trafen uns mit dem Ehepaar Jacob, das das Heim betreut. Wir vereinbarten uns für den nächsten Morgen zum indischen Frühstück im Wohnheim.

Sandbilder und Willkommenstänze
Eine erste Überraschung erwartete uns an der Grundstückseinfahrt, die mit einem Willkommensschild geschmückt war. Der Boden vor dem Eingang zum Gebäude war mit kunstvollen Sandbildern verziert. Auf dem Schulgelände wurden wir mit Tänzen und Willkommensritualen von begeisterten jungen Mädchen des Wohnheims begrüßt. Die erste Begegnung mit dem Patenkind Rekha hat uns sehr berührt und emotional aufgewühlt. Nach dem Frühstück übergaben wir Rekha ein Fotobuch unserer Familie und mit einem kleinen Geschenk gratulierten wir zu ihrem 14. Geburtstag.

Im Unterrichts- und Schlafraum der Mädchen wurden wir mit Blumenkränzen und Tänzen begrüßt. Das aufmerksame Gastgeschenk, eine Uhr mit Lampe und Delphinen, die uns mit der Ortszeit von Nandyal dauerhaft an unseren Besuch erinnert, konnten wir mit Haarschmuck für die Mädchen erwidern. Beeindruckend und überwältigend war die Freude und Freundlichkeit, die uns entgegengebracht wurde und mit der die Mädchen ihre Tänze vortrugen.

Besichtigung des Mädchenwohnheims
In Begleitung von Jacob Srinivas, dem Leiter des nahegelegenen Jungenwohnheims, konnten wir das Mädchenwohnheim besichtigen und erfuhren viel über die Unterbringung und Versorgung sowie den Tagesablauf, den Unterricht und die Ausbildung der Mädchen. Beeindruckend waren die praxisorientierten und sehr anschaulichen Unterrichtsmaterialien an den Wänden der Schulräume. Dabei wurden auch die Rechte der Kinder nicht vergessen. In der Schule lernten wir auch eine ehemalige Schülerin des Mädchenwohnheimes kennen, die als Lehrerin arbeitet.

Besuch bei Rekhas Mutter 
Wir besuchten eine nahegelegene weiterführende Schule, in der wir vom Schulleiter über die Schulinhalte informiert und von den Kindern fröhlich begrüßt wurden. Am Nachmittag konnten wir Rekhas Mutter in ihrem Dorf besuchen und die Wohn- und Lebensverhältnisse kennen lernen.

Auf der Rückfahrt besuchten wir einen Hindutempel, bei dem ein großes Fest stattfand, das mit vielen Besuchern und buntem Treiben beeindruckte. Da uns das Hotel in Nandyal kein Frühstück bereiten konnte, versorgte uns das Wohnheim mit dem Frühstück am nächsten Morgen, bevor wir uns von unserem Patenkind und den aufmerksamen und hilfsbereiten Betreuern verabschieden und nach Hyderabad zurückfahren mussten.

„Wir wurden in unserer Überzeugung gestärkt!“
Die bewegende und tief berührende Begegnung mit freundlichen und offenen Menschen hat uns in unserer Überzeugung bestärkt, dass die Hilfe für die aus sehr schwierigen und armen Verhältnissen stammenden Mädchen eine richtige Entscheidung war und ist.

Sigrid und Günter Heemann, Oldenburg i.O.

Besuch beim Patenkind: „Manches kann man nicht für sich behalten…“

Ruth Hott und ihr Mann erfüllten sich im Oktober 2009 einen langgehegten Wunsch und machten eine Indienreise. Dabei besuchten die Butzbacher auch das ehemalige Patenkind ihrer Kirchengemeinde in Chennai.

Subramani_1„Während der hessischen Herbstferien konnten wir uns den langgehegten Wunsch erfüllen und nach Indien reisen. Schon lange galt mein Interessse einer solchen Reise – mit dem Ziel, unser langjähriges Patenkind Andy Subramani in Chennai (ehemals Madras) zu treffen. Der Beginn der Patenschaft liegt Jahrzehnte zurück, der intensive Briefkontakt blieb bestehen. Darin haben wir vieles miteinander geteilt, haben auf diese Weise am Leben der anderen Familie teilgenommen und uns gegenseitig als Teil der jeweils anderen Familie gefühlt.

Der Beginn der gemeinsamen Geschichte
Subramani hatte das Glück, 1966 als eines von vier Kindern einer Witwe in Yelagiri Hills durch die Kindernothilfe in das Kinderheim in Tirupattur aufgenommen zu werden. Er war ein guter und stets sehr dankbarer Schüler, konnte nach der Schule ein Studium in „engineering“absolvieren und fand einen Arbeitsplatz bei der Bahn in Madras, wo er bis heute (jetzt 50-jährig) arbeitet. Die Patenschaft für ihn wurde getragen von der Evangelischen Kirchengemeinde Ober-Widdersheim bei Nidda in Oberhessen, den Briefkontakt zu ihm übernahm ich als ganz junge Pfarrfrau, nicht ahnend, dass es ein Kontakt werden würde, der mich durchs Leben begleiten sollte und der auch mir viel geben würde.

Manchmal kam von Subramani die Frage, ob es wohl in unserem Leben einst den Tag geben würde, an dem wir uns sehen würden. Und dann war es im Oktober soweit. Mein Mann und ich reisten mit einer Freundesgruppe nach Südindien. Unsere erste Station war Chennai mit dem Ziel, „unsere Subramanis“ zu treffen, einen Tag gemeinsam zu verbringen.

Subramani_2„The golden day of my life“
Wir trafen unser ehemaliges Patenkind A. Subramani mit seiner Frau Vasanthi und den drei erwachsenen Kindern. Nach einer emotionalen und bewegenden Begrüßungszeremonie, bei denen sie uns ehrerbietend Sandelholzketten und Tücher umhängten, waren wir schnell im Gespräch. Wie wohltuend und langersehnt war dieser Tag! Wie großartig war es zu sehen, welche Früchte die einstige Patenschaft trägt. Subramani selbst bezeichnete den Tag als „the golden day of my life.“

Aus dem Kind aus den Bergen von Yellagiri Hills ist ein verantwortungsvoller, dankbarer und ehrbarer Mann geworden, der verantwortungsbewusst und erfolgreich im Beruf steht, der zusammen mit seiner Frau drei wunderbare Kinder hat, die im Studium bzw. die Tochter als jüngste der drei im College sind und alle drei sehr erfolgreich lernen. Sie studieren Informatik, Ingenieurwesen und Bio-Technologie. Einer der Söhne war aus seinem Studienort Coimbatore acht Stunden mit der Bahn angereist um uns zu treffen.

Die Patenschaft hat Spuren hinterlassen
Der gemeinsame Tag mit unserer „Patenfamilie“ hat nicht nur uns, sondern die ganze Reisegruppe sehr berührt. Welche große Befriedigung und Freude ist es zu sehen, welche Spuren die einstige Patenschaft hinterlassen hat und wie durch sie Weichen für die ganze Familie gestellt wurden. Welch große Dankbarkeit sprach aus ihnen allen, die uns geradezu beschämt hat. An diese Begegnung schloss sich für uns und unsere Gruppe eine wunderbare Rundreise durch Südindien an – aber das Treffen mit der Patenfamilie blieb für uns persönlich der Höhepunkt der Reise.

Haben Sie vielleicht auch ihr Patenkind besucht? Mailen Sie uns Ihre Eindrücke – gerne auch mit Fotos: pressestelle@knh.info

Sie interessieren sich auch für eine Patenschaft? Unser Spenderservice hilft Ihnen gerne weiter: 0203.7789-111

50 Jahre Geschichte in zwei Ordnern

Das Ehepaar Knost mit Fotos ihrer Patenkinder

Das Ehepaar Knost mit Fotos seiner Patenkinder

Martin Knost aus Rahden ist einer der ersten Kindernothilfe-Paten: 1959 übernahm er die Patenschaft für das neunte Kind in einem indischen Projekt. Sein Engagement für junge Menschen steckte an – in Familie und kirchlichen Kreisen begann man schon bald, Spenden für weitere Patenkinder zu sammeln.

„Ich war beim Bund und gerade auf Wochenend-Urlaub zu Hause“, erinnert sich der 70-Jährige. „Da zeigte mir meine Mutter eine Patenschafts-Anzeige der Kindernothilfe. Ich hab‘ gleich gesagt: Das ist es! Persönliche Hilfe, die Möglichkeit, die Entwicklung des Kindes zu verfolgen anhand von Briefwechsel und Projektberichten. Und das Kind wird nicht nur ernährt und gekleidet, sondern bekommt eine Schul- und eine Berufsausbildung. Für mich war das die Idealform der Entwicklungshilfe. Und obwohl ich wenig Geld hatte, hab‘ ich gesagt: Das machst du!“ Der 21-Jährige übernahm die Patenschaft für Pansy Francis (9) aus Bhiwani im Punjab. Als er 1960 seine Frau Ingrid kennenlernte, finanzierten die beiden die Patenschaft gemeinsam. 1964 übernahmen sie ein zweites Patenkind. Den ganzen Beitrag lesen »